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Politik

USA schlagen im Iran wieder zu

31. August 2026
USA schlagen im Iran wieder zu

Die USA haben erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Auf der Insel Larak wurden laut US-Militär iranische Raketenwerfer attackiert, Teheran reagierte mit Raketen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien.

Foto: SVG file: SiBr 4 Designer: Hamid Nadimi Construction: ISIRI / Wikimedia Commons, Public domain

Die Lage am Persischen Golf spitzt sich weiter zu: Die USA haben in der Nacht erstmals seit Ende Juli wieder Ziele im Iran angegriffen. Nach Angaben des US-Regionalkommandos Centcom handelte es sich um begrenzte und gezielte Einsätze gegen Einheiten der iranischen Revolutionsgarden, die in der Straße von Hormus eine unmittelbare Gefahr dargestellt haben sollen.

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Im Fokus standen laut US-Medien zwei Raketenabschussrampen auf der Insel Larak. Dort sollen Mitglieder der Revolutionsgarden beobachtet worden sein, wie sie Raketen mit Seeminen in Richtung der wichtigen Meerenge feuern wollten. Larak liegt nahe der Straße von Hormus, um deren Kontrolle Washington und Teheran seit Monaten hart ringen. Nach iranischen Angaben wurden bei dem Angriff mehrere Kämpfer und auch Zivilisten getötet.

Iran reagiert mit Raketen auf US-Stützpunkte

Die Antwort aus Teheran folgte schnell: Die Revolutionsgarden erklärten, sie hätten zwei US-Militärbasen in Jordanien mit ballistischen Raketen beschossen. Genannt wurden die Stützpunkte King Hussein und Al Azraq. Größere Folgen hatte der Angriff nach Angaben von Fox News zunächst offenbar nicht, weil nahezu alle anfliegenden Raketen abgefangen worden sein sollen.

Washington setzt auch auf wirtschaftlichen Druck

Der Krieg zwischen den USA und Iran dauert inzwischen seit mehr als sechs Monaten an. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt betont, Teheran vor allem wirtschaftlich unter Druck setzen zu wollen. Parallel dazu bleibt der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus stark eingeschränkt, während beide Seiten weiterhin für sich beanspruchen, die Kontrolle über die Meerenge zu haben.

Zusätzlich kündigte US-Finanzminister Scott Bessent neue Sanktionen an. Noch in dieser Woche soll eine weitere Bank auf die Sanktionsliste kommen. Beim G20-Treffen der Finanzminister in Asheville will Bessent zudem bei anderen großen Industrie- und Schwellenländern für eine stärkere wirtschaftliche Isolation des Iran werben.

Quelle: Tagesschau

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