Harry setzt auf leise Versöhnung
Prinz Harry will laut einem Bericht dauerhaft nach Großbritannien zurückkehren. Mit weniger Interviews und mehr Privatsphäre hofft der 41-Jährige offenbar, das Vertrauen von König Charles III. zurückzugewinnen.
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Prinz Harry will Berichten zufolge einen neuen Anlauf in Großbritannien wagen – und dabei vor allem das Verhältnis zu seinem Vater König Charles III. verbessern. Wie The Telegraph meldet, soll der Herzog von Sussex künftig deutlich vorsichtiger mit öffentlichen Einblicken in sein Privatleben umgehen. Der Plan: weniger Schlagzeilen, weniger persönliche Enthüllungen und damit mehr Raum für Annäherung innerhalb der Familie.
Weniger Öffentlichkeit, mehr Zurückhaltung
Dem Bericht zufolge setzt Harry, 41, auf einen stilleren Kurs als in den vergangenen Jahren. Ausführliche TV-Interviews soll es demnach nicht mehr geben. Auch private Familienmomente sollen seltener öffentlich gemacht werden. Das betrifft offenbar nicht nur Harry selbst, sondern auch Meghan sowie die gemeinsamen Kinder Archie und Lilibet. Selbst zu Anlässen wie Geburtstagen oder dem Schulstart im September sollen demnach keine neuen Porträtfotos erscheinen.
- keine großen Fernsehinterviews mehr
- deutlich weniger private Einblicke
- zurückhaltender Umgang mit Familienfotos
Nach sechs Jahren in Kalifornien könnte dieser Kurs Teil eines größeren Neuanfangs sein. Laut Bericht erhofft sich Harry mit einer dauerhaften Rückkehr in seine alte Heimat nicht nur mehr Nähe zu Charles, sondern auch eine Entspannung im Verhältnis zu anderen hochrangigen Royals.
Belastete Beziehungen bleiben das große Thema
Der Bruch sitzt allerdings tief. Seit dem Rückzug als arbeitender Royal im Jahr 2020 hatte Harry seine Familie wiederholt öffentlich kritisiert – unter anderem im Interview mit Oprah Winfrey, in seiner Autobiografie Spare und zuletzt auch im BBC-Gespräch über den Streit um seinen Personenschutz. In seinem Buch erhob er schwere Vorwürfe gegen seinen Bruder Prinz William. Gerade das Verhältnis der Brüder gilt weiterhin als schwierig. Öffentlich gemeinsam gesehen wurden sie zuletzt bei der Krönung ihres Vaters im Mai 2023.
Eine Rückkehr würde außerdem nichts an Harrys Rolle ändern: Er und Meghan blieben Privatpersonen und würden nicht als arbeitende Royals zurückkehren. Offen ist auch, wie ein Umzug den staatlich finanzierten Schutz beeinflussen würde. Darüber wird seit dem Royal-Aus bei Besuchen jeweils einzeln entschieden – ein Punkt, über den Harry seit Jahren mit dem britischen Innenministerium streitet. König Charles soll sich laut Bericht dennoch über die mögliche Heimkehr freuen und hoffen, künftig mehr Zeit mit seinem Sohn, Meghan und den Enkelkindern verbringen zu können.
Quelle: promiflash