Jenny Elvers: Alles ans Amt
Jenny Elvers hat nach eigenen Angaben eine hohe Steuerschuld ohne Privatinsolvenz abgetragen. Die Schauspielerin sagt, dass TV-Gagen zeitweise komplett ans Finanzamt gingen und sie selbst keinen Cent bekam.
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Jenny Elvers spricht offen über eine Zeit, in der finanziell fast nichts mehr ging. Auslöser war laut der Schauspielerin eine mehr als zehn Jahre dauernde Betriebsprüfung, an deren Ende eine Forderung in mittlerer sechsstelliger Höhe stand. Nach ihren Angaben konnte sie ältere Belege teils nicht mehr vorlegen. Dazu kamen die Kosten einer teuren Scheidung und Investitionen, die sich im Nachhinein als Fehler erwiesen.
Kein leichter Ausweg
Trotz der hohen Belastung entschied sich die 54-Jährige nach eigener Darstellung bewusst gegen eine Privatinsolvenz. Stattdessen wollte sie ihre Schulden selbst abbauen. Dafür nahm Elvers zahlreiche TV-Jobs an und trennte sich auch von wertvollen Besitztümern. In einem Interview schilderte sie, wie konsequent sie versucht habe, sich Stück für Stück aus der Krise herauszuarbeiten.
- Betriebsprüfung über mehr als zehn Jahre
- Forderung in mittlerer sechsstelliger Höhe
- Zusätzliche Belastung durch Scheidung und Fehl-Investitionen
- Keine Privatinsolvenz, sondern Rückzahlung aus eigener Kraft
Besonders bitter: Von ihren Fernsehgagen blieb ihr nach eigenen Angaben zeitweise gar nichts. Das Geld floss direkt ans Finanzamt. Elvers beschreibt es als belastend, zu arbeiten und zu wissen, dass am Ende kein Cent bei ihr selbst ankommt. Auch persönlich habe die Situation Spuren hinterlassen. Sie zog sich zunächst zurück, sprach dann aber mit ihrem Sohn Paul über die Probleme und holte sich Unterstützung.
Blick nach vorn
Inzwischen klingt die Lage deutlich stabiler. Elvers sagt, ihre Finanzen seien heute geordnet, zudem stünden neue Dreharbeiten an. Gleichzeitig wolle sie sich breiter aufstellen und sich nicht allein auf das Fernsehen verlassen. Nach Jahren unter Druck schaut die Schauspielerin damit wieder spürbar optimistischer auf ihre berufliche und private Zukunft.
Quelle: bunte