Berlin sieht Moskau am Werk
Die deutsche Regierung vermutet laut Medienberichten Russland hinter einem versuchten Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle. Gleichzeitig meldet die Ukraine nach neuen Angriffen auf Kiew mindestens 12 Tote.
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Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine richtet sich der Blick nun auch auf Deutschland: Nach Medienberichten geht die Bundesregierung davon aus, dass Russland hinter einem versuchten Anschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle vor rund vier Wochen steckt. Im Zentrum steht demnach ein Drohnenvorfall, der inzwischen auch politisch hohe Wellen schlägt.
Während Berlin mögliche russische Spuren prüft, bleibt die Lage in der Ukraine selbst dramatisch. Nach neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew und das Umland sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Angriffe reihen sich in eine Serie neuer Eskalationen ein, über die ukrainische Stellen zuletzt berichtet haben.
Druck auf mehreren Ebenen
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat nach SRF-Angaben die Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, nämlich Steve Witkoff und Jared Kushner, über den Verlauf des Krieges informiert. Welche Folgen das diplomatisch haben könnte, bleibt offen. Klar ist aber: Neben dem Kampfgeschehen laufen auch hinter den Kulissen intensive Abstimmungen.
- Berlin vermutet Russland hinter dem Leipziger Drohnenvorfall.
- Bei russischen Angriffen auf Kiew und Umgebung starben mindestens 12 Menschen.
- Selenski informierte zwei Sondergesandte des US-Präsidenten über die aktuelle Kriegslage.
Weitere Spannungen in Europa
Der Newsticker verweist zudem auf weitere Entwicklungen rund um den Krieg: Polens Regierungschef mahnt zur Solidarität mit der Ukraine, europäische Staaten kritisieren die russische Teilnahme am G20-Treffen, und Estland verschärft Sicherheitsmassnahmen bei E-Mails aus Russland. Die Meldungen zeigen, dass der Krieg längst nicht nur an der Front, sondern auch bei Sicherheit, Diplomatie und Infrastruktur spürbar ist.
Zugleich wird weiter zu Spenden für die ukrainische Zivilbevölkerung aufgerufen. Unterstützt werden laut SRF unter anderem Familien in Not, die Reparatur beschädigter Wohnungen, medizinische Hilfe und psychosoziale Betreuung – in der Ukraine selbst sowie teils auch in Nachbarländern.
Quelle: SRF






