Zarrella rührt Schloss Rheydt
Giovanni Zarrella hat zum Finale der Sommermusik am Schloss Rheydt zweieinhalb Stunden lang italienisches Flair geliefert. Besonders emotional wurde es, als der 48-Jährige offen über seine schwere Zeit nach dem Bro’Sis-Aus sprach.
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Giovanni Zarrella hat das Finale der Sommermusik am Schloss Rheydt mit einem restlos ausverkauften Konzert geprägt. Am Sonntagabend stand der Sänger und Moderator rund zweieinhalb Stunden auf der Bühne und brachte mit seiner Show „Eine italienische Sommernacht“ viel Dolce Vita nach Mönchengladbach.
Italienische Stimmung vor historischer Kulisse
Schon vor dem Auftritt setzte sein Team auf Gemeinschaftsgefühl: Musiker und Background-Sängerinnen stimmten sich im Kreis auf den Abend ein. Auf der bunt beleuchteten Bühne vor dem Schloss zeigte sich Zarrella sofort beeindruckt von der Atmosphäre. Viele Fans waren sichtbar vorbereitet und hatten italienische Flaggen und Fähnchen dabei.
Musikalisch setzte der Abend auf eine Mischung aus eigenen Songs, bekannten Titeln aus Deutschland und Italien sowie viel Entertainer-Charme. Zarrella suchte immer wieder den direkten Kontakt zum Publikum und verteilte auch rote Rosen an Zuschauerinnen.
Offene Worte über seine schwerste Phase
Besonders persönlich wurde es, als Bruno Zarrella auf die Bühne kam. Gemeinsam mit seinem Vater sang der 48-Jährige ein Duett und erzählte von seiner Kindheit in Hechingen, wo sein Vater als Pizzabäcker arbeitete und für Gäste musizierte. Außerdem berichtete Zarrella, dass er an diesem Tag auf 21 Jahre Ehe mit Jana Ina zurückblickt.
Noch emotionaler wurde der Abend, als der Musiker über die Zeit nach dem Ende von Bro’Sis sprach. Er schilderte, dass er damals in ein tiefes Loch gefallen sei und lange nicht wusste, ob sein Weg als Solokünstler funktionieren würde. Laut Zarrella waren es drei Jahre voller Selbstzweifel und Existenzängste.
- Ort: Schloss Rheydt in Mönchengladbach
- Anlass: Finale der Open-Air-Reihe Sommermusik
- Besonderer Moment: Duett mit seinem Vater Bruno
- Ausblick: erste Einblicke in das neue Album „My Italian Songbook“
Am Ende blieb vor allem der Eindruck eines Abends, der weit mehr war als nur ein Sommerkonzert: viel italienisches Lebensgefühl, persönliche Geschichten und ein Künstler, der auch die schwierigen Kapitel seiner Karriere nicht ausspart.
Quelle: rp_online






