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Sport

Pereira Lage kämpft sich zurück

01. September 2026
Pereira Lage kämpft sich zurück

Mathias Pereira Lage arbeitet beim FC St. Pauli nach seinem Kreuzbandriss vom April täglich am Comeback. Der 29-Jährige macht in Hamburg Fortschritte, spricht aber auch offen über eine emotional schwere Reha ohne Familienbesuch.

Foto: Wikimedia Commons / Supporterhéninois, CC0

Beim FC St. Pauli wartet Mathias Pereira Lage weiter auf sein Comeback. Der Offensivspieler hatte sich im April einen Kreuzbandriss zugezogen und wird voraussichtlich erst im kommenden Kalenderjahr wieder auf dem Platz stehen. Bis dahin läuft für den 29-Jährigen in Hamburg alles auf Reha, Aufbau und Geduld hinaus.

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Immerhin: Es geht voran. Die Krücken braucht Pereira Lage inzwischen nicht mehr, stattdessen steht längst das nächste Programm an. Er arbeitet viel auf dem Fahrrad und absolviert im Kraftraum gezielte Übungen für die Beine. Vor allem die Muskulatur im Oberschenkel soll wieder aufgebaut werden. Lockeres Laufen oder gar Training mit Ball sind aber noch nicht drin.

Reha statt Sommerpause

Gerade das macht die vergangenen Monate für den Außenstürmer so zäh. Während andere auch mal abschalten konnten, blieb ihm eine Pause verwehrt. Seine komplette Reha zieht Pereira Lage in Hamburg durch. Besonders hart: Er konnte seine Familie in Frankreich nicht besuchen. Diese Situation habe ihn zwischenzeitlich sehr mitgenommen.

Mentale Stärke hilft

In der ersten Phase nach der Verletzung habe vor allem die emotionale Verarbeitung im Vordergrund gestanden, feste körperliche Ziele habe es anfangs noch nicht gegeben. Unterstützung fand Pereira Lage auch abseits des Trainingsplatzes: Bücher über mentale Stärke halfen ihm durch die schwierige Zeit.

Aktuell fühlt sich der Franzose mit portugiesischen Wurzeln nach eigenen Angaben wieder ziemlich gut. Bis rund um den Jahreswechsel dürfte die Hoffnung beim Kiezclub weiter wachsen, dass Pereira Lage den nächsten großen Schritt macht. Für St. Pauli wäre seine Rückkehr ein wichtiger Schub.

Quelle: abendblatt

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