Kane verrät Bayern-Geheimnis
Harry Kane erklärt seine besondere Rolle beim FC Bayern. Der Engländer sieht sich nicht nur als Torjäger, sondern greift schon im Aufbau ein und setzt dabei auf lange Pässe, die er seit der Jugend trainiert.
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Harry Kane ist beim FC Bayern längst nicht nur als Vollstrecker gefragt. Der Engländer fällt immer wieder dadurch auf, dass er sich tief ins Spiel einschaltet, Bälle abholt und Angriffe schon lange vor dem Abschluss mitgestaltet. Genau diese ungewöhnliche Mischung aus Torjäger und Spielmacher hat Kane nun selbst näher erklärt.
Mehr als nur der Mann fürs Tor
In einer Analyse für The Athletic beschreibt Kane, warum er sich als Stürmer so aktiv in den Aufbau einbringt. Besonders seine langen Diagonalbälle haben ihm europaweit Anerkennung eingebracht. Beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart ließ sich der 33-Jährige sogar teils bis kurz vor den eigenen Strafraum zurückfallen, um das Spiel von hinten anzuschieben.
Seine Begründung klingt fast wie ein Blick in eine andere Sportart: Kane vergleicht diese Zuspiele mit Würfen eines Quarterbacks im American Football. Der Bayern-Profi ist großer NFL-Fan und erklärt, dass ihn genau diese Flugkurve über die Köpfe der Gegner fasziniert. Zufall ist das nicht: Schon in der Jugend bei Tottenham habe er an diesen Pässen fast genauso intensiv gearbeitet wie am Torabschluss.
Warum Kane überall auf dem Feld auftaucht
Dass er sich auf verschiedenen Zonen des Platzes wohlfühlt, hat laut Kane auch mit seiner Ausbildung zu tun. In jungen Jahren wurde er nicht nur im Sturm eingesetzt, sondern auch im Mittelfeld. Deshalb kennt er unterschiedliche Räume auf dem Feld gut und bewegt sich dort mit Selbstverständnis. Selbst Situationen nahe des eigenen Strafraums schrecken ihn nicht ab.
- Lange Pässe trainierte Kane schon in der Jugend mit beiden Füßen
- Frühere Einsätze im Mittelfeld prägen sein Spiel bis heute
- Am liebsten positioniert er sich im Rückraum an der Strafraumkante
Besonders interessant: Bei Angriffen über außen sucht Kane nicht automatisch den direkten Weg vor das Tor. Stattdessen wartet er häufig etwas tiefer, beobachtet die Entwicklung der Szene und verschafft sich einen Überblick über Mitspieler und Gegenspieler. Genau dort, an der Kante des Strafraums, fühlt sich der Bayern-Star offenbar am wohlsten. Seine Rolle in München ist damit klar: Kane soll treffen – aber eben auch das Spiel lenken.
Quelle: sport1






