Alte Filme, doppelt gut
SRF empfiehlt heute Abend zwei Filmklassiker fürs entspannte Wiedersehen: „The Untouchables“ mit Kevin Costner, Robert De Niro und Sean Connery sowie „Ein Fressen für die Geier“ mit Clint Eastwood und Shirley MacLaine.
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Manchmal ist die Entscheidung für einen Film erstaunlich einfach: Statt sich auf neue Figuren, verworrene Familienverhältnisse und verdächtige Nebenrollen einzulassen, greifen viele lieber zu einem Klassiker. Genau dafür liefert SRF jetzt zwei gute Argumente – mit Filmen, bei denen man schnell wieder mitten in der Geschichte ist.
Gangster, Hüte und eine legendäre Treppe
Der erste Tipp ist „The Untouchables – Die Unbestechlichen“ mit einer Laufzeit von 115 Minuten. Im Zentrum stehen Kevin Costner als Eliot Ness, Robert De Niro als Al Capone und Sean Connery in einer Rolle, die ganz auf seine markante Präsenz setzt. Die Handlung führt ins Chicago der Prohibition, wo sich alles um Korruption, Gewalt und die schwierige Jagd auf Capone dreht.
Besonders De Niro prägt den Film mit einer auffälligen, wuchtigen Darstellung des Gangsterbosses. Der Reiz des Thrillers liegt laut SRF auch darin, dass er gar nicht erst unnötig kompliziert sein will: Die Fronten sind klar, das Setting stimmt – und dann ist da noch die berühmte Treppenszene mit dem Kinderwagen, die bis heute zu den bekanntesten Momenten der Filmgeschichte zählt.
Western mit ungewöhnlichem Duo
Der zweite Klassiker ist „Ein Fressen für die Geier“ mit 109 Minuten Laufzeit. Hier treffen Clint Eastwood als Söldner und Shirley MacLaine als Nonne in Mexiko aufeinander – eine Konstellation, die schon für sich genommen genug Spannung verspricht. SRF beschreibt MacLaine als starkes Zentrum des Films, während Eastwood mit seiner gewohnt knappen, unnahbaren Art punktet.
Der Film mischt mehrere Tonlagen und funktioniert zugleich als Western, Komödie und Abenteuer. Gerade das macht seinen Reiz aus: Irgendwann hört man auf, die Logik jedes Details zu prüfen, und lässt sich einfach auf dieses ungewöhnliche Gespann ein.
- „The Untouchables – Die Unbestechlichen“: Chicago, Prohibition, Gangster-Thriller
- „Ein Fressen für die Geier“: Mexiko, Nonne und Söldner, Western-Abenteuer
Unterm Strich ist die Botschaft klar: Alte Filme sparen Erklärarbeit, liefern vertraute Bilder – und erinnern daran, warum manche Geschichten Jahrzehnte später noch immer funktionieren.
Quelle: SRF