Stavanger bricht den Fluch
Viking Stavanger ist nach 34 Jahren zurück in der Champions League. Die Norweger drehten das Playoff-Rückspiel gegen Dinamo Zagreb mit 3:1 und feiern damit die Rückkehr auf Europas größte Fußballbühne.
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Viking Stavanger hat es geschafft: Der norwegische Meister steht nach 34 Jahren erstmals wieder in der Champions League. Im Playoff-Rückspiel gegen Dinamo Zagreb drehte das Team vor heimischem Publikum ein schwieriges Spiel und siegte am Ende mit 3:1. Schon das Hinspiel hatte Spannung geliefert, nachdem Zagreb eine Zwei-Tore-Führung noch aus der Hand gegeben hatte und es 2:2 endete.
Früher Schock, starke Reaktion
Auch im Rückspiel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Arber Hoxha brachte Zagreb bereits in der 10. Minute in Führung. Doch Stavanger fand schnell eine Antwort: Zlatko Tripic glich per Handelfmeter aus, nachdem der Schiedsrichter die Szene erst nach einem VAR-Check bewertet hatte. Direkt nach der Pause kippte die Partie dann endgültig. Edvin Austbö und Tobias Moi trafen binnen weniger Minuten und sorgten damit für die Entscheidung.
Nach dem Abpfiff war die Erleichterung in Stavanger riesig. Tripic sprach von einem mental extrem fordernden Duell und schwärmte von einer Atmosphäre, wie er sie noch nie erlebt habe. Auch Trainer Morten Jensen beschrieb den Abend als überwältigend und sprach von einem Moment, von dem alle im Klub lange geträumt hätten.
Norwegen erlebt einen Königsklassen-Schub
Die Qualifikation von Viking ist auch für den norwegischen Fußball insgesamt ein starkes Signal. Erstmals seit 27 Jahren sind wieder zwei Klubs aus dem Land in der Champions League vertreten. Denn auch Bodö/Glimt hat den Sprung in die Ligaphase geschafft.
- Viking Stavanger: erstmals seit 1992/93 wieder in der Champions League
- Bodö/Glimt: ebenfalls für die Ligaphase qualifiziert
- Bilanz: zwei norwegische Teams in der Königsklasse wie seit 27 Jahren nicht mehr
Für Stavanger ist die Rückkehr besonders emotional. Bei der bislang letzten Teilnahme in der Saison 1992/93 war schon in der ersten Runde gegen den FC Barcelona Schluss – denkbar knapp mit 0:1 und 0:0. Diesmal darf der Klub die europäische Topbühne deutlich länger genießen.
Quelle: sport1