Schweizerinnen jagen WM-Coup
Nach dem historischen EM-Erfolg in Varese reist der Schweizer Frauen-Doppelvierer mit Rückenwind zur WM nach Amsterdam. Lisa und Flavia Lötscher, Célia Dupré und Nina Wettstein gönnten sich davor drei freie Tage.
Foto: bote_ch
Der Schweizer Frauen-Doppelvierer fährt mit viel Selbstvertrauen zur WM nach Amsterdam. Lisa Lötscher, Flavia Lötscher, Célia Dupré und Nina Wettstein hatten nach ihrem starken Auftritt an der EM in Varese zunächst kurz Zeit zum Durchschnaufen: drei freie Tage gab es als Belohnung.
Der Grund dafür ist ein Erfolg, der für das Schweizer Rudern herausragt. In Varese gewann das Boot eine historische Medaille – es war die erste Medaille eines Schweizer Frauen-Grossbootes an einem Grossanlass überhaupt. Entsprechend gross war die Freude nach dem Rennen, auch bei den Fans am Streckenrand.
Historischer Schub vor Amsterdam
Der EM-Coup hat dem Quartett einen besonderen Schub gegeben. Statt als Aussenseiterinnen anzureisen, steht das Boot nun im Fokus. Die Ausgangslage vor der WM in Amsterdam ist damit eine andere als noch vor wenigen Wochen: Das Schweizer Team hat bereits gezeigt, dass es auf höchstem Niveau vorne mitrudern kann.
- Boot: Frauen-Doppelvierer
- Team: Lisa Lötscher, Flavia Lötscher, Célia Dupré, Nina Wettstein
- Letzter Höhepunkt: historische EM-Medaille in Varese
- Nächstes Ziel: WM in Amsterdam
Kurze Pause, dann wieder Vollgas
Viel Zeit zum Feiern blieb trotzdem nicht. Nach den freien Tagen richtet sich der Blick wieder voll auf die WM. Die Aufgabe in Amsterdam wird anspruchsvoll, doch das Schweizer Boot reist mit einem seltenen Mix aus frischer Erholung und frischem Erfolgserlebnis an. Genau das macht die Crew vor dem nächsten Grossanlass so spannend.
Quelle: bote_ch