Leonie Beck sagt endgültig Servus
Leonie Beck hat ihre Karriere beendet. Die dreifache Weltmeisterin aus Würzburg kehrt nach ihrer Auszeit nach Olympia 2024 nicht mehr in den Leistungssport zurück.
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Leonie Beck zieht einen Schlussstrich: Die Freiwasserschwimmerin aus Würzburg hat ihre Karriere offiziell beendet. Damit ist klar: Für die dreifache Weltmeisterin wird es keine weiteren Weltcups und keine neue WM-Mission mehr geben. Ihre Entscheidung machte Beck am Sonntagabend in „Blickpunkt Sport“ öffentlich.
Vom Becken an die Freiwasser-Spitze
Ihre sportlichen Anfänge lagen noch klassisch im Schwimmbecken beim SV Würzburg 05. Nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio stellte Beck ihre Laufbahn jedoch neu auf und wechselte ins Freiwasser. Dieser Schritt erwies sich als Volltreffer: In den Jahren danach schwamm sie sich an die Weltspitze und wurde zu einer der prägenden Athletinnen über die langen Distanzen.
- 3 Mal Welt- und Europameisterin
- 2023 Gewinnerin des Gesamtweltcups
- In Tokio 2021 nur knapp an einer Olympiamedaille vorbei
Gerade in Tokio war das Podium zum Greifen nah. Über zehn Kilometer fehlten Beck am Ende nur 2,6 Sekunden auf Bronze und 4,3 Sekunden auf Gold. Noch bitterer verlief dann ihr letzter Olympia-Auftritt in Paris 2024: Nach schwierigen Bedingungen in der Seine und einer Vorbereitung mit ausgefallenen Trainingseinheiten kam sie auf Rang neun ins Ziel und musste sich danach übergeben. Die erhoffte Medaille blieb damit aus.
Aus der Pause wird ein Abschied
Nach Paris nahm sich Beck bewusst Zeit für Abstand, reiste nach Australien und startete ein Sabbatical. In dieser Phase fiel schließlich die endgültige Entscheidung gegen eine Rückkehr in den Spitzensport. Stattdessen orientiert sie sich neu, ist verstärkt bei Events unterwegs und hat auch den Schritt in die Medien gemacht.
Dem Schwimmen bleibt sie trotzdem verbunden. Beim SV Würzburg 05 arbeitet Beck inzwischen mit dem Nachwuchs und gibt ihre Erfahrung an junge Sportlerinnen und Sportler weiter. Außerdem war ihre Expertise zuletzt auch im Fernsehen gefragt: Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften des vergangenen Jahres stand sie als Co-Kommentatorin für das ZDF im Einsatz.
Quelle: br24