EM-Schub für Verden
Nach den 21 deutschen Medaillen bei der Leichtathletik-EM registriert die LG Kreis Verden mehr Interesse an ihrem Sport. Vorsitzender Jens Niederkrome spricht von ersten positiven Effekten vor Ort.
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Die starke Europameisterschaft der deutschen Leichtathleten wirkt offenbar bis in die Vereine hinein. Nach dem Turnier in Birmingham, bei dem das deutsche Team 21 Medaillen holte, beobachtet die LG Kreis Verden ein wachsendes Interesse an der Sportart. Für den Verein ist das ein ermutigendes Signal.
Besonders deutlich fällt der Blick auf die Bilanz aus: Sechsmal Gold, zehnmal Silber und fünfmal Bronze bedeuteten für Deutschland Rang drei im Medaillenspiegel – und das beste EM-Ergebnis seit 1998. Zu den viel beachteten Erfolgen zählten laut Bericht unter anderem Gold für Owen Ansah über 200 Meter, der Marathon-Sieg von Amanal Petros sowie der Doppelerfolg im Zehnkampf mit Leo Neugebauer vor Niklas Kaul.
Mehr Aufmerksamkeit für die Leichtathletik
Jens Niederkrome, erster Vorsitzender der LG Kreis Verden, hat die Titelkämpfe aufmerksam verfolgt und bewertet das Abschneiden des deutschen Teams positiv. Besonders gefreut hat ihn die starke Vorstellung im Mehrkampf. Das hat auch mit seiner Arbeit im Nachwuchs zu tun: Niederkrome trainiert in der U14 und U16, wo vielseitiges Training mit Blick auf den Mehrkampf eine wichtige Rolle spielt.
- 21 Medaillen für Deutschland bei der EM
- Bestes deutsches EM-Ergebnis seit 1998
- Bei der LG Kreis Verden ist ein stärkeres Interesse bereits spürbar
Hoffnung auf nachhaltigen Boom
Für Niederkrome könnten die starken internationalen Auftritte ein Impuls für die Basis sein. Gerade Kinder und Jugendliche ließen sich von großen Erfolgen motivieren. Nach seinen Angaben sind erste positive Entwicklungen vor Ort bereits zu erkennen. Zugleich verweist er auf die eigenen sportlichen Resultate der LG Kreis Verden bei Landes- und Deutschen Meisterschaften.
Mit Blick nach vorn setzt der Vereinschef darauf, die Bedingungen am Standort weiter zu verbessern. Neben einer besseren Förderung geht es für ihn auch darum, das Training auszubauen. Die Hoffnung dahinter: Dass aus der EM-Euphorie nicht nur ein kurzer Effekt wird, sondern ein nachhaltiger Schub für die Leichtathletik in der Region.
Quelle: weserkurier